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Bessere Bedingungen für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Mecklenburg-Vorpommern

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl im September 2026 möchten wir die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu zentralen wohnungspolitischen Fragen, zu Stadt- und Regionalentwicklung und zu Perspektiven für Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in MV befragen.
Wir als Arbeitskreis Wohnprojekte Rostock und Umland setzen wir uns für bessere Bedingungen für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen ein. Wir denken Wohnraumversorgung, Generationengerechtigkeit, Klimaschutz und sozialer Zusammenhalt verknüpft. Gemeinschaftliche Wohnformen können hierzu wesentlich beitragen - wenn die Politik angemessene Rahmenbedingungen schafft und stärkt.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte können Pionierarbeit leisten: Sie sanieren denkmalgeschützte Gebäude in kleinstädtischen Stadtkernen behutsam, beleben ortsbildprägende Drei-Seiten-Höfe in dörflichen Lagen mit neuen Nutzungen, übernehmen Verantwortung in neuen städtischen Quartieren und fördern lebendige Nachbarschaften. In Mehrgenerationenprojekten profitieren Familien, Senior:innen und Alleinerziehende gleichermaßen voneinander, beugen Vereinsamung vor und leben Nachbarschaftshilfe im Alltag. Gut geplant schaffen gemeinschaftliche Wohnformen auch für Menschen mit Unterstützungs- oder Pflegebedarf ein selbstbestimmtes Wohnumfeld - nicht erst im hohen Alter. In unterschiedlichen Rechtsformen schaffen Wohnprojekte zudem langfristige Stabilität für Bewohner:innen.
Meldet euch gern, wenn ihr mehr darüber erfahren wollt. Vielleicht habt ihr eine Idee, zu welcher Gelegenheit, wir die Ergebnisse der Wahlprüfsteine im Sommer vorstellen können.
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